Von Schnauze bis Schwanz: Die richtige Körperpflege des Hundes

Von Regina Röttgen

Bestmögliche Körperpflege wirkt sich auch beim Hund positiv auf die Gesundheit aus und sorgt für ein gutes Körpergefühl. Wir haben Tipps und zeigen ihnen, was wirklich sein muss und was nicht. Verfilztes Fell, faule Zähne, chronische Ohrenentzündungen, Kot am After oder verkrustete Augen sind leider bei vielen Hunden nicht ungewöhnlich. Claudia Dubacher hat als diplomierte Hundecoiffeuse VHT seit über dreißig Jahren fast täglich mit unzureichend gepflegten Hunden zu tun. »Bei der Anschaffung des Hundes wird der Pflegeaufwand häufig unterschätzt. Wie man ein Tier anfasst, welcher Technik es beim Bürsten bedarf und auf was geachtet werden sollte, wissen Halter in der Regel nicht«, bedauert Dubacher das Leid, das sie deshalb in ihrem Tierpflegesalon Panda manchmal zu sehen bekommt. »Weil viele Hundehalter glauben, Pflege sei einfach, ist die Scham und Verzweiflung bei manchen groß, sobald sie es nicht gut machen.« In der Folge ist der Hund nicht an Körperpflege gewöhnt, was laut der Expertin letztlich dazu führt, dass Hund und Halter keine Freude an der Pflege entwickeln. »Zappelt der Vierbeiner auch noch, lautet häufig das Fazit: Der Hund mag die Pflege nicht. Dabei könnte man mit guter Pflege seinem Hund viel Gutes tun.« Augen Mit der richtigen Pflege können zahlreiche Probleme bereits im Keim erstickt werden, so beispielsweise bei den Augen. Gerade häufig tränende Augen nehmen oftmals im wahrsten Sinne ihren Lauf. »Dabei stecken nicht immer gleich verstopfte Tränenkanäle dahinter, sondern häufig reizen Haare das Auge.« Dubacher rät dazu, die entsprechenden Haare auf der Nase oder um die Augen kurz zu...

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