Hund und Pferd gehören für die meisten ReiterInnen zusammen wie Essig und Öl im Salat. Naheliegend ist es deshalb, mit beiden Vierbeinern gemeinsam seine Freizeit zu verbringen. Damit dies auch harmonisch und ohne Stress abläuft, muss der Hund einiges lernen – vor allem dann, wenn der Hund auch beim Ausritt mit soll. Gerade dann, wenn der Hund mit ins Gelände soll, steht an erster Stelle die Frage: Ist mein Hund dafür überhaupt geeignet? Hier spielt nicht nur die Rasse in Bezug auf Jagd- bzw. Hütetrieb eine wichtige Rolle, sondern auch die körperlichen Voraussetzungen – und natürlich, wie der Hunde- und Pferdehalter die Ausritte grundsätzlich gestaltet. Bei gelegentlichen gemütlichen Runden im Schritt ins Gelände wird auch ein kleiner Hund mitlaufen können und seinen Spaß an dieser Art des Spaziergangs haben. Präferiert man allerdings lange Ausritte mit Trab- und Galoppstrecken, muss der Hund unbedingt die körperlichen Voraussetzungen mitbringen, auch über längere Distanzen gut mithalten zu können, selbst wenn es sich um Strecken im Trab oder Galopp (Trab: durchschnittlich 12 bis 18 km/h, Galopp: 25 bis 35 km/h) handelt. Doch ganz egal, ob gemütlicher Wegbegleiter oder lauffreudiger Sprinter, der Sie beim Ritt durch die Natur begleiten soll, beide müssen an ihre Aufgabe als Reitbegleithund verantwortungsvoll herangeführt werden – die Ausbildung ist für beide gleich, damit am Ende der Ausflug zu dritt für alle Beteiligten zum Vergnügen wird. Basisarbeit in der Hundeschule Bevor es an das spezielle Training zum Reitbegleithund geht, führt kein Weg an einer soliden Ausbildung des Grundgehorsams in der Hundeschule...
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Martina Bartl
Martina Bartl ist erfahrene Hunde- und Pferdehalterin und seit rund 15 Jahren Journalistin. Sie hat sich auf die Fachgebiete Pferde & Reiten und auf Hunde spezialisiert.
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