Täuschend oder echt?

Von Sylke Schulte

Führen unsere Hunde uns an der Nase herum?

Eine neue Studie zeigt, wie weit Hunde tatsächlich gehen für die sprichwörtliche „Extrawurst“ und wie geschickt sie dabei zu taktieren wissen. Von Intelligenz und Selbstbewusstsein Unter Hundefreunden mag man mit dieser Erkenntnis keinen Blumentopf gewinnen, doch mehr und mehr Studien der letzten Jahre zeigen, dass unsere vierbeinigen Partner weitaus cleverer zu sein scheinen als weithin angenommen. Da auch unter Fachleuten nicht mehr bestritten wird, dass die Fellnasen ihr Gehirn durchaus zu nutzen wissen, wird sich nun vermehrt mit der Frage beschäftigt: Wie intelligent sind unsere Hunde denn nun eigentlich? Aus dieser Motivation heraus entwickelte zum Beispiel ein Team von britischen Wissenschaftlern, unter der Leitung von Rosalind Arden (London School of Economics) und Mark Adams (University of Edinburgh), im letzten Jahr einen Intelligenztest für Hunde, der rassespezifisch Aussagen dazu zulassen soll, wie Rex und Co. in Punkto Problemlösungen im Vergleich zu ihren Kollegen abschneiden. Das Ergebnis der Studie sollte weniger dazu dienen, den Haltern von vierbeinigen „Einsteins“ auf die Schulter zu klopfen, sondern schlichtweg zeigen, dass Hunden eine ähnliche Form der Intelligenz zugeordnet werden kann wie den Menschen. Bereits im Jahr 2009 sorgte der Psychologe Stanley Coren von der University of British Columbia in der Fachwelt für einigen Gesprächsstoff, als er behauptete, Hunde stünden intelligenztechnisch auf der gleichen Stufe wie ­zweieinhalbjährige Kinder (auch wenn viele Hundehalter ihren Vierbeiner lieber mit allwissenden und rebellischen Teenagern vergleichen). Diese Erkenntnis führte Coren auf die Auswertung zahlreicher Studien zum Thema zurück, die belegten, dass Hunde nicht...

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