PFOTENHILFE startet Kampagne gegen lebende Weihnachtsgeschenke

Von Monica Sterle

Petition gegen Hunde- und Katzenverkauf in Zoohandlungen / Einladung zum Punschtrinken in der PFOTENHILFE Lochen am 4.12.2016

Wien/Lochen am See, 23.11.2016 – Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen und lieber die derzeitige Sonne und Wärme genießen möchten: Weihnachten naht mit Riesenschritten und auch die damit jährlich wiederkehrenden Probleme. Geschenksideen sind rar und – so unglaublich es klingt – es gibt immer noch Menschen, die in Zoohandlungen und Tierheime nach lebenden Geschenken suchen. Die Tierschutzorganisation PFOTENHILFE startet deshalb ihre diesjährige Weihnachtskampagne mit einer Unterschriftenliste an Tierschutzministerin Sabine Oberhauser gegen den Verkauf von Hunden und Katzen in Zoohandlungen. Mit Plakaten und Flugblättern wird außerdem darüber informiert, dass Tiere als Geschenke vollkommen ungeeignet sind. All dies kann man auf http://www.pfotenhilfe.org downloaden oder bestellen.

„Die Freude über geschenkte Tiere währt – wenn überhaupt – in der Regel beiderseits nur kurz. Der Beschenkte ist darauf nicht vorbereitet und oft überfordert. Das Tier landet dann kurzerhand im nächsten Tierheim, wenn es nicht sogar einfach ausgesetzt wird“, so PFOTENHILFE-Obfrau Johanna Stadler. Letzteres ist allerdings im Strafgesetz mit bis zu einem Jahr Haft bedroht.

Wer Tieren und Beschenkten gleichermaßen Freude bereiten will, kann dies etwa mit einer Patenschaft für Tiere in der Pfotenhilfe Lochen tun. Dort gibt es eine Menge Dauergäste, von alten, pflegeintensiven Hunden und Katzen über Pferde, Esel, Rinder, Schweine, Hühner bis hin zu flugunfähigen Schwänen erfreuen sich über 400 Tiere des Lebens – ohne Angst vor menschlicher Grausamkeit oder gar Schlachthof haben zu müssen. „Statt einer Weihnachtsgans auf dem Teller dieses Jahr einer Gans in der PFOTENHILFE symbolisch mit einer Patenschaft zur Weihnachtsamnestie zu verhelfen, wäre schon einmal ein guter Anfang“, so Stadler. „Damit tut man nicht nur den Tieren sondern auch der eigenen Gesundheit etwas Gutes.“

Ein weiteres Problem der Vorweihnachtszeit bei Heimtierhaltern sind Adventkränze. Hier empfiehlt die PFOTENHILFE die Kerzen nie unbeaufsichtigt zu lassen. Wenn Hunde oder Katzen Kerzen umstoßen kann das ganze Haus abbrennen. Beim Vorbeistreifen kann aber auch ein Fell schnell Feuer fangen.

Tierfeunde haben übrigens die Möglichkeit am 2. Adventsonntag, 4.12.2016 von 14 – 16 Uhr den Tieren der PFOTENHILFE Lochen selbst Geschenke zu bringen und sich mit Punsch und Weihnachtskeksen zu wärmen. Anfahrtsbeschreibung auf www.pfotenhilfe.at

Pdf: tiere-sind-keine-geschenke_dl

 

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