2000 Menschen und 4000 Hunde setzen ein Zeichen
Wie jedes Jahr im Februar trafen sich auch 2025 zum bereits zehnten Mal rund 2000 Zweibeiner mit ihren ca. 4000 Hunden zum 10. Kölner Galgo-Marsch und marschierten vom Bürgerhaus Stollwerck aus durch die Kölner City bis zum Heumarkt – in diesem Jahr genau am Welt-Galgo-Tag. Der Galgo-Marsch findet jährlich – zum Ende der Jagdsaison in Spanien – statt, um auf die teils katastrophalen Haltungsbedingungen der spanischen Windhunde (Galgos) und ihrer Leidensgenossen – Podencos, Setter, Bretonen, Bodegueros u.v.a. Jagdhunde – aufmerksam zu machen, die in Spanien traditionell zur Jagd benutzt werden.
Der Kölner Galgo-Marsch findet seit 2016 jeweils zum Ende der Jagdsaison in Spanien statt. Spanische Tierschützer riefen aus diesem Grund vor einigen Jahren den sogenannten »Welt-Galgo-Tag« ins Leben: Um jedes Jahr am 1. Februar verstärkt auf das Schicksal der oftmals zum reinen Jagd-Werkzeug Windhunde aufmerksam zu machen. Vor allem ab diesem Tag beginnt das massenhafte und gnadenlose Aussortieren der nicht mehr erwünschten Hunde. Jeder Hund, der von seinem Jäger als nicht mehr jagdtauglich erachtet wird, »kommt weg«. Die Jagdsaison ist vorbei und es wird aussortiert: Wer zur Zucht verwendet wird, weitertrainiert wird oder auch wer »nichts taugt«. Kein Jäger füttert einen unnützen Hund weiter durch. Hunde, die die Jäger loswerden wollen, werden auf teilweise entsetzliche Art und Weise zu Tode gebracht – und dies nach einem...