Er liebt Kinder so sehr: … Ein Biss und was danach geschah

Von Ana Hesse

Mit dem Titel »Wie viel Angst muss sein?« berichtete WUFF in der Ausgabe 10/2017 über ein siebenjähriges Mädchen, welches vom Nachbarshund schwer verletzt wurde. Nach einem langen Weg zurück ins Leben und vier Jahre später zieht die Hundetrainerin und Autorin Resümee. Fehleinschätzung des Hundehalters mit weitreichenden Folgen. Eine Schlagzeile, ein kurzer Bericht. Eine mehr oder weniger hitzige Diskussion in den sozialen Medien und anschließend ein schnelles Vergessen des Gelesenen und des Vorfalls. Für den Betroffenen und seine Angehörige ist es mehr als nur eine schnelle Schlagzeile oder ein emotionaler Schlagabtausch mit Schuldzuweisungen von Dritten, die weder bei dem Vorfall dabei waren noch Kenntnis davon haben, was genau passiert ist und warum. Was aber passiert mit dem betroffenen Menschen und dem Hund nach so einem Beißvorfall? Wer hilft nach so einem Erlebnis dem Geschädigten, der Familie und dem Hund und Halter? Was könnte helfen, solche Ereignisse zu verhindern? Wie viel Angst muss sein? – Nachbarshund beisst Kind schwer Mit dem Titel »Wie viel Angst muss sein?« berichteten wir in der WUFF 10/2017 über ein siebenjähriges Mädchen, welches vom Nachbarshund schwer verletzt wurde. Die Nachbarin hatte das Kind eingeladen, mit dem Hund zu spielen, der sonst tagsüber oft an einer langen Kette im Garten gehalten wurde. Ihrer Aussage nach würde er Kinder sehr lieben. Nachdem das ­Mädchen ein paar Mal einen Stock warf, wie die Halterin es ihr zeigte, bekam es plötzlich Angst vor dem großen Hund, der auf sie zukam. Sie wollte sich hinter den Vater stellen, stolperte dabei über...

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