Ein Welpe braucht Menschen mit Intuition und Bauchgefühl

Von José Arce

Welpen lernen sehr schnell, wenn man das, was man ihnen beibringen will, mit angenehmen Dingen verknüpft, zum Beispiel mit einem Spielzeug oder ausgiebigem Lob. Auch schüchterne Welpen lassen sich so gut motivieren und überwinden ihre Unsicherheit. Es spricht daher nichts dagegen, bei der Erziehung zu solchen Mitteln zu greifen. Sobald der Welpe kapiert, wie es geht, können Sie damit aber genauso gut wieder aufhören. Er muss dann auch nicht mehr jedes Mal belohnt werden, wenn er etwas richtig macht. Ich weiß, dass viele Menschen oft das Bedürfnis haben, ihre Hunde zu belohnen. Und wahrscheinlich gibt es keinen Vierbeiner, der sich nicht über ein Extra-Leckerli freut. Echte Belohnung ist in meinen Augen trotzdem etwas anderes: Wenn der Hund so mit uns leben darf, wie es seiner Natur entspricht. Wenn wir ihn respektieren, ruhig und sicher sind, auf unser Bauchgefühl hören und ihm geben, was er tatsächlich braucht. Nur dann nämlich fühlt er sich als echtes Familienmitglied und ist glücklich. Das ist für ihn die beste Belohnung. Vertrauen aufbauen Je mehr die Kleinen zusammen mit dem Menschen kennenlernen, ohne dass man sie dabei überfordert, desto mehr vertrauen sie ihm und fühlen sich sicher. Und desto mehr wird das natürliche Bestreben des Sich-an-den-Menschen-binden-Wollens gefördert. Weil die Welpen merken, dass man gemeinsam viele tolle Sachen erleben kann. Und dass sie uns Zweibeiner brauchen, um gut zu leben. Davon wiederum profitieren Sie als zukünftiger Hundehalter, wenn Sie den Welpen zu sich holen. Die Basis stimmt, ab jetzt können Sie selbst übernehmen. Das heißt aber...

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