Cache–Dogs: Vierbeinige Schatzsucher

Von Brita Günther

Nein, in diesem Artikel geht es nicht wieder um eine neu kreierte Hunderasse. Cache-Dogs oder »Cache-Hunde« sind Hunde, die mit ihren Haltern Schätze suchen und dabei oft selber, wen wundert‘s, sehr erfolgreich sind. Bei diesen Schätzen handelt es sich natürlich nicht um wertvolle Münzschätze und dgl., sondern um wasserdichte Dosen in ver­schiedenen Größen, die mit Kleinigkeiten und Logbüchern bestückt gut getarnt in Feld, Wald, spannenden Gebäuden und auch Städten versteckt sind. Mancher Leser wird es vielleicht schon erkennen, um was es hier geht: Richtig – es geht ums Geocaching. Und – es lässt sich wunderbar mit Wandern kombinieren. Geocaching – oft als weltweite »Schnitzeljagd per GPS« bezeichnet – ist eine Freizeitbeschäftigung, die vor gut 25 Jahren aus den USA zu uns schwappte. In den letzten Jahren hat Geocaching zunehmend begeisterte Anhänger unter Hundefreunden gefunden. Die reizvolle Mischung aus ein bisschen Abenteuer, Rätsellösen und Natur­erlebnis faszinierte auch die Autorin, nachdem sie vor vielen Jahren mit dem Cachevirus »infiziert« wurde. Schatzsuche mit Hund Da sich »Geocacher«, egal ob alleine oder mit Familie, zur Ausübung ihres Hobbys viel in der Natur aufhalten, sind natürlich auch ihre bellenden Familienmitglieder bei Wind und Wetter mit von der Partie. Inzwischen wird in einigen Hundeschulen sogar schon diese Schatzsuche als Beschäftigungskurs für Hunde angeboten. Ein Zusatzangebot zur bekannten Nasenarbeit wie ZOS (Zielobjektsuche), Fährte, Mantrailing usw. Allerdings – Cache-Dogs brauchen eigentlich keine besondere Ausbildung, um die Schätze (Caches) aufzuspüren. Aus eigener Erfahrung reicht meist schon das mehrfache Miterleben, wie sich Frauchen oder Herrchen über etwas tierisch freuen, das...

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