In dieser Serie erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über die Anatomie des Hundes – Teil 2: Das Skelett des Hundes. Der Bewegungsapparat des Hundes besteht – grob unterteilt – aus zwei Teilen: Zum einen das Skelett (Knochen und Gelenke) – der sogenannte passive Teil. Die Skelettmuskulatur mit Sehnen und Bändern ist der aktive Teil. In diesem Beitrag wird es knochentrocken, denn wir widmen uns den knöchernen Strukturen des Hundes. Das Skelett des Hundes besteht – abhängig von Rasse, Einzeltier und Zählweise – aus 256 bis 321 Knochen. Knochen sind – nach dem Zahnschmelz – das härteste Material im Hundekörper. Sie bestehen zu zwei Drittel aus Kollagenfasern und anorganischem Material, vorwiegend Kalziumphosphat und Mineralstoffen. Bis auf die Wirbel, die Schädelknochen und das Brustbein ist jeder Knochen zweimal spiegelgleich ausgebildet. Hunde gehören zudem zu den Zehengängern, das sind »… Landwirbeltiere, die bei der Fortbewegung nur über das Akropodium (Finger bzw. Zehen) den Boden berühren. Diese Art der Fortbewegung wird auch digitigrade Gangart oder Digitigradie genannt.« (Quelle: Wikipedia). Die Knochen unterliegen zeitlebens einem Umbauprozess. Deshalb ist es nicht nur beim heranwachsenden Hund wichtig, auf eine entsprechend abgestimmte Ernährung zu achten, sondern auch der erwachsene Hund muss ausgeglichen ernährt werden. Nur so bleiben Knochenabbau und -zubau im Gleichgewicht, und es kommt – vor allem wenn der Hund älter wird – zu keinen Mangelerscheinungen, Probleme des Bewegungsapparates wie z. B. Arthrose, Arthritis, Osteoporose oder Osteochondrose (OCD) können abgeschwächt oder vermieden werden. Kopf und Wirbelsäule Der Schädel setzt sich aus den Knochen des Hirnschädels (Hinterhauptsbein,...
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Martina Bartl
Martina Bartl ist erfahrene Hunde- und Pferdehalterin und seit rund 15 Jahren Journalistin. Sie hat sich auf die Fachgebiete Pferde & Reiten und auf Hunde spezialisiert.
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