Was Hündchen nicht lernt …

Von dogodu-Redaktion

Ältere Hunde – bessere Logik

Dass junge Menschen Neues schneller lernen als ältere, ist ­bekannte Alltagserfahrung. Dass dies auch für ­Hunde gilt, wissen viele ­Hundehalter. Nun haben Verhaltens­forscher in einer Studie dies bestätigt: Ältere ­Hunde lernen also langsamer als jüngere. Oder anders gesagt, was ­Hündchen nicht lernt, lernt Hund nimmermehr. Beim ­Langzeitgedächtnis gab es laut Studie ­jedoch ­keine Unterschiede ­zwischen Jung und Alt. Und: die Fähigkeit zur ­logischen Schlussfolgerung verbessert sich im Alter! Immerhin. Die Neuropsychologie ­beschäftigt sich schon seit langem mit der Veränderung kognitiver ­Prozesse beim Menschen im Verlauf des Älterwerdens, darunter auch mit dem Thema des Lernens und der Merkfähig­keit. Vergleichbare Studien beim Hund gibt es hingegen noch wenige. Lisa Wallis und Friederike Range vom Messerli Forschungsinstitut an der Vetmeduni Vienna haben sich dieses hundlichen Themas angenommen und Anfang dieses Jahres eine Studie dazu publiziert (Wallis et al. 2016). Studie an Border Collies Die Verhaltensforscher haben die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten bei 95 ­Border Collies im Alter zwischen fünf Monaten und 13 Jahren mit Hilfe von Tests am Touchscreen untersucht. Alle Hunde kamen regelmäßig mit ihren Haltern ins Clever Dog Lab am Campus der Vetmeduni Vienna, um dort die Tests am berührungsempfind­lichen Bildschirm durchzuführen. „Border Collies haben den Ruf, besonders schnelle Lerner zu sein. Sie wurden über Generationen hinweg auf Eigenschaften hin gezüchtet, die wichtig für das Hüten von Schafherden sind. In den vergangenen Jahren haben sie sich wahrscheinlich auch aufgrund ihrer leichten Trainierbarkeit als beliebte Haushunde entwickelt. Aus diesem Grund standen uns bei dieser Rasse ­genügend Testtiere zur...

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