Der aufgeregte Hund: Ein Tanz auf dem Vulkan

Von Martina Stricker

Eben noch hat man sehr erfolgreich mit dem Hund Neues eingeübt und schon ist er wieder auf 180, springt hektisch herum und kann sich nicht mehr konzentrieren. Wieso scheint unser tierischer Gefährte alles zu begreifen und es dann doch vorübergehend wieder vergessen zu haben? Zu Hause gerade noch ganz entspannt, lösen draußen ein am Horizont auftauchender Artgenosse, ein Traktor oder ein Fahrrad explosionsartige Reaktionen aus. Was hat man nur wieder falsch gemacht? Martina Stricker erklärt, wieso der aufgeregte Hund besondere Anforderungen an seinen Menschen stellt und mit welchen Schritten und Strategien man dem Problem begegnen kann. Ist man Halter eines aufgeregten Hundes, sieht man sich tagtäglich vielfältigen Ratschlägen von allen Seiten ausgesetzt. Doch wer selbst ein entspanntes Exemplar sein Eigen nennt, kann sich einfach nicht vorstellen, mit welchen Reaktionen man es zu tun hat, wie intensiv man trainiert und wie oft man recht verzweifelt auf der Stelle tritt. Die sicher oft gut gemeinten Ratschläge verunsichern den so gebeutelten Hundehalter nur noch mehr und lassen immer wieder Zweifel am eigenen Vorgehen aufkommen. Lassen Sie sich nicht durch Äußerungen beeindrucken, die Lage sei mit ein, zwei Kniffen zu bereinigen. Hier spricht ein Blinder von der Farbe. Kein Ei gleicht dem anderen Wir lieben die Einzigartigkeit unserer Hunde und doch vergleichen wir sie permanent mit anderen. Warum läuft der Nachbarhund so perfekt an der Leine, während der eigene sich so richtig ins Zeug legt und nervig hin- und herspringt? Warum wartet auf dem Hundeplatz der Labrador geduldig auf das nächste Signal seines...

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